Beitragsbild FG 02

Formbildung

2. Januar 2015

Fortbildung Teil 1 / Plastische Varianten zur Verbindung heterogener Querschnitte

Untersucht wurden zunächst formale Gestaltungprinzipien, welche in der Lage sind, die konkreten Vorgaben laut Zeichnung sinnfällig und harmonisch in einer formschlüssigen Verbindung der Grundkörper zu realisieren. In Vorbereitung wurden Beispiele für Materialkompositionen und Varianten bereits bestehender Verbindungsarten erörtert. Ein Teil der Entwürfe setzt sich mit Aspekten materialgerechter Konstruktion / Kräftekonstellation und Ästhetik der Verbindungen auseinander. Weitere Entwürfe wurden vollplastisch im Material Gips ausgeführt, um den Schwerpunkt der Gestaltung im Bereich Feinplastik / Formverlauf fortzusetzen. Alle vorrangig experimentellen Arbeiten an plastischen Modellen wurden durch Zeichnungen begleitet.

Die gewählte Materialkombination im Formmodell, von schwarzem ASA Kunststoff und Edelstahl, bildet einen angenehmen optischen Kontrast. Die höhere Dichte des Metalls lässt größere Kräfte zu, sie stützen den Vierkant, während der Kunststoff ihn nur in seinem horizontalen Freiheitsgrad beschränkt. Die dominante flächige Formgebung der Traglemente lässt eine gewisse Transparenz und Leichtigkeit zu. Entgegen der Wahrnehmung sind die zurückhaltenden Schlusssteine die eigentlich starke Komponente. Ohne sie ist der Körper in seiner Gesamtheit weder tragfähig noch formstabil. Die ruhigen leicht gewölbten Metallflächen bilden die Basis für die vollplastische Umsetzung. Die vom Kunststoff dargestellte Grundflächen findet sich letztlich in abstrahierter Form wieder, welche die umlaufende horizontale Kante deutlich defi niert.

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